

WIRkstatt-Weekend 2026
«Ich habe ein neues Projekt lanciert und benötige nun einen klaren Plan für die Umsetzung.»
«Unser Projekt ist in kurzer Zeit stark gewachsen und wir möchten uns nun professionalisieren.»
Solchen Aussagen erreichen uns oft im Austausch mit engagierten Projektmachenden. Genau hier setzt die youngCaritas-Projektförderung mit dem neuen Angebot «WIRkstatt» an, das wir mit der Unterstützung der Stiftung Wegweiser aufbauen konnte. Die WIRkstatt begleitet engagierte Projektmachende über einen längeren Zeitraum mit dem Ziel, diese nachhaltig für ihre nächsten Schritte zu begleiten.
Erstes Intensivwochenende im Appenzellerland
Nach mehrmonatiger Planungsphase fand vom 13.-15. März 2026 im Kinderdorf Pestalozzi (AR) das erste WIRkstatt-Intensivwochenende statt. Zwölf engagierte Projektmachende aus sechs Projekten trafen am Freitag motiviert vor Ort ein. Beim ersten gemeinsamen Abendessen lernten sich die Teilnehmenden gegenseitig kennen. Anschliessend erfolgte eine erste Workshop-Session, in der sich die Projektmachenden mit ihren eigenen Stärken beschäftigen und ganz konkrete Zielen fürs Wochenende definieren.
Wertvolle Inputs und Erfolgsgeschichten
Der Samstagmorgen begann mit einem leckeren Frühstück. Anschliessend durften wir zwei Coaches für den ersten Fachinput begrüssen. Matthias Koch ist Schauspiel-Coach und bringt grosse Expertise im Bereich Auftrittskompetenz mit. Lior Etter könnte für viele der anwesenden Projektmachenden ein Vorbild sein. Mit seinem Projekt Wasser für Wasser (WfW) gewann er 2012 den youngCaritas-Award. Mittlerweile ist WfW eine bekannte und erfolgreiche NGO, die von Lior geführt wird. Lior und Matthias gaben den Projektmachenden viele Tipps, sowohl was die langfristige strategische Planung als auch ganz kleine nächste Schritte anbelangt. Nach einem intensiven Workshoptag stand in der Turnhalle anschliessend Sport und Spass im Fokus. Den Abend konnten die Projektmachenden nochmals nutzen, um an ihren eigenen Projekten weiterzuarbeiten.
Was macht ein Projekt wirksam?
Am Sonntag stand das Thema Wirkung auf dem Programm. Dazu durften wir mit Julia Oestreich von Consense Philantropy erneut eine Fachperson bei uns begrüssen. Anhand bewährter Wirkungsmodelle setzten sich die Projektmachenden mit der Wirkung ihrer Projekt auseinander und definierten konkrete Wirkungsziele. Dazu erhielten sie wertvolles Feedback von Julia. Am Nachmittag konnten die erhaltenen Inputs nochmals verarbeitet werden und konkrete «Next Steps» definiert werden.
Wie es nun weitergeht
Das Intensivwochenende soll für die Projektmachenden der Start eines Prozesses darstellen. Die erhaltenen Anregungen und Ideen sollen in den nächsten Wochen und Monate in den Projekten umgesetzt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt profitieren alle Projekte nochmals von individuellen Coachings. In einem halben Jahr ist dann nochmals ein Treffen geplant, damit sich die Projekte nochmals gegenseitig von den aktuellen Entwicklungen in ihren Projekten berichten und sich austauschen können.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden für ihr grosses Engagement und den lebhaften Austausch.
Impressionen
Weitere Informationen
Kontakt

Sarina Schöni
Projektleiterin Projektförderung youngCaritas Schweiz+41 41 419 22 57sschoeni@caritas.ch
Titelbild: Gruppenfoto der engagierten Projektmachenden © youngCaritas Schweiz



