Caritas schliesst die Nothilfe in Haiti ab und startet den Wiederaufbau
Heute ist es genau ein halbes Jahr her, dass ein verheerendes Erdbeben Haiti erschütterte und 220 000 Todesopfer forderte. Caritas Schweiz schliesst ihre Nothilfe für über 40 000 Menschen ab und startet mit Unterstützung der Glückskette eine erste Phase des Wiederaufbaus mit 100 erdbebensicheren Häusern.
Insgesamt ist der Bau von 1700 Häusern und fünf Schulen geplant.
Caritas wird nun zwei Modellhäuser erstellen. Die Pläne haben Ingenieure aus der Schweiz und Haiti erarbeitet. Gemeinsam mit den Begünstigten und den lokalen Behörden wird dann entschieden, welches Modell den lokalen Bedürfnissen am besten angepasst ist. Danach beginnt der Bau einer ersten Tranche von 100 Häusern. Total ist der Wiederaufbau von 1700 Häusern geplant. Im weiteren wird Caritas in Gressier fünf zerstörte Schulen für rund 2500 Kinder wiederaufbauen. Zurzeit werden unter Einbezug der Schuldirektoren die Pläne erarbeitet. Wie bereits die Nothilfe realisiert Caritas den Wiederaufbau mit der lokalen Organisation ITECA und der örtlichen Pfarrei von Gressier.
Sara arbeitet bei youngCaritas, findet das Reisen mit dem Rucksack in aller Welt, Gewitternächte im Sommer, Milky Way und Wasabi (nicht zusammen), Rennvelo-Touren im Jura, youngCaritas-Award-Projekte wie THE TRIP 09, farbige Sonnenbrillen und Bangkok super. Dafür bringen sie laute Nachbarn, mürrische Antworten, Unpünktlichkeit, gierige wohlhabende Mitmenschen, Würmer im Broccoli, Schlägertypen und verregnete Sommertage auf die Palme.
Drei Monate ist das Erdbeben in Haiti her, bei dem 1,3 Millionen Menschen obdachlos wurden. Die Schweiz spendete 55 Millionen Franken, um den Haitianern zu helfen. Die Reportage von «10vor10» zeigt, wie die Hilfswerke die Spendengelder vor Ort einsetzen.
Sara arbeitet bei youngCaritas, findet das Reisen mit dem Rucksack in aller Welt, Gewitternächte im Sommer, Milky Way und Wasabi (nicht zusammen), Rennvelo-Touren im Jura, youngCaritas-Award-Projekte wie THE TRIP 09, farbige Sonnenbrillen und Bangkok super. Dafür bringen sie laute Nachbarn, mürrische Antworten, Unpünktlichkeit, gierige wohlhabende Mitmenschen, Würmer im Broccoli, Schlägertypen und verregnete Sommertage auf die Palme.
Die Uno hat in New York deutlich mehr Geld für Haiti gesammelt als erhofft: Das vom Erdbeben zerstörte Land kann mit über 9,8 Milliarden Dollar Hilfsgeldern rechnen. 59 Staaten und Institutionen versprachen an der Geberkonferenz Unterstützung. Allein für die nächsten zwei Jahre sagten sie Hilfen in der Höhe von 5,3 Milliarden Dollar zu, wie Uno-Generalsekretär Ban Ki-moon zum Abschluss der Konferenz mitteilte. >>> www.tagi.ch Die Geberländer sind aber oft “vergesslich”: Hilfszusagen nach Katastrophen werden oft nur unvollständig eingelöst. >>> www.nzz.ch
Verteilung von Zelten und Kochmaterial: Diese Begünstigten tragen Shelter- und Kitchen-Kits mit sich nach Hause.
Der Kauf von Hilfsgütern für die Verteilung in Haiti ist nicht immer einfach. Wenn man beispielsweise möglichst schnell 6.000 Schaufeln, oder 12.000 Sitzmatten kaufen möchte, muss man mit verschiedenen Lieferanten zusammen arbeiten, um so grosse Mengen so schnell wie möglich zu erhalten. Die Plastikplanen mussten sogar aus den Vereinigten Staaten eingeflogen werden, da man diese vor Ort nicht in grossen Stückzahlen fand. Trotzdem können wir mit Einkäufen in der Dominikanischen Republik einiges an Transportkosten einsparen, da wir den Grossteil unserer Güter nicht einschiffen oder einfliegen müssen. In einem Lagerhaus in der Dominikanischen Republik werden dann die unterschiedlichen Produkte zusammengestellt und zum Transport per LKW nach Haiti bereit gemacht.
Gutschein für den Erhalt eines Shelter- und Kitchen-Kits
Wir haben im Vorfeld der Verteilung eine Bedarfsanalyse bei jedem einzelnen Haus im Distrikt gemacht. Indem wir von Haus zu Haus gehen, können wir direkt die Lebenssituation der einzelnen Familien beurteilen und vermeiden dass Leute doppelt auf Listen erscheinen. Aufgrund der Listen werden dann die nicht übertragbaren Gutscheine erstellt. Bei der Verteilung wird der Gutschein mit der existierenden Liste verglichen, der/ die Begünstigte/r unterschreibt und bekommt das Hilfsgut. – Viel Administration, aber es lohnt sich! Denn so wissen wir immer genau wem wir was verteilt haben und können sicher stellen, dass die Menschen mit dem dringensten Bedarf wirklich die Güter erhalten.
Bei jeder Verteilung richten wir ein sogenantes “Beschwerdebüro” ein. Dort können sich jene Personen eintragen lassen, die keinen Gutschein bekommen haben. Am nächsten Tag besuchen wir dann diese Leute und schauen, ob wirklich ein Bedarf für Güter existiert.
Herzlicher Gruss aus Port au Prince, Nikolai Fischer
Der Schulbetrieb soll in Haiti wieder aufgenommen werden
Die Lage in Haiti ist einen Monat nach dem Erdbeben noch immer prekär, da sich immer neue Probleme auftürmen, eines davon ist die bevorstehende Regenzeit. Die Regierung möchte trotz allem wieder etwas Normalität in die Lage bringen und will, dass ab Montag der Schulbetrieb erstmals nach dem Erdbeben wieder aufgenommen wird.
Nicolai Fischer, Caritas Schweiz Mitarbeiter in Haiti, berichtetet unter anderen über die Situation vor Ort und was Caritas Schweiz für den Wiederaufbau im Land leistet.
Sara arbeitet bei youngCaritas, findet das Reisen mit dem Rucksack in aller Welt, Gewitternächte im Sommer, Milky Way und Wasabi (nicht zusammen), Rennvelo-Touren im Jura, youngCaritas-Award-Projekte wie THE TRIP 09, farbige Sonnenbrillen und Bangkok super. Dafür bringen sie laute Nachbarn, mürrische Antworten, Unpünktlichkeit, gierige wohlhabende Mitmenschen, Würmer im Broccoli, Schlägertypen und verregnete Sommertage auf die Palme.