beraber Bern

Was hat euch zu diesem Projekt inspiriert?

Das beraber-Konzept entstand im Jahr 2000 in Basel, als türkisch- bzw. kurdischstämmige Studierende sich vorgenommen hatten, fremdsprachige Schüler/-innen bei schulischen und privaten Problemen zu helfen. Schnell verzeichnete das Konzept in Basel erste Erfolge und gewann verschiedene Preise. "Integration durch Bildung" – unter diesem Motto unterstützen wir nun seit 2008 auch in Bern Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Was ist eure genaue Projektidee?

Wir sind eine Studentenvereinigung, welche sich für die Integration von Kindern und Jugendlichen einsetzt. Da die fehlenden Sprach- und Schulsystemkenntnisse oft Hürden für die Kinder und deren Eltern darstellen, setzt beraber mit dem Eins-zu-Eins Förderunterricht genau dort an. Anstelle einer weiteren Lehrperson, möchten wir mit Studierenden der Uni, PH und FH eine langfristige Bezugsperson in Form einer "grossen Schwester" beziehungsweise eines "grossen Bruders" für die Kinder und Jugendlichen schaffen. Nebst dem individuellen Förderunterricht sind die Studierenden auch im sozialen Bereich für die Schülerinnen und Schüler da und unterstützen sie beispielsweise bei der Berufswahl oder unternehmen Ausflüge mit ihnen.

Was sind eure konkreten Aktivitäten?

Die Schülerinnen und Schüler sowie unsere Lehrkräfte können sich auf unserer Website anmelden. Der Unterricht findet in der Regel ein Mal pro Woche bei den Schülerinnen und Schülern zu Hause statt. Das Engagement ist nicht kurzfristig, sondern über mindestens ein Jahr vorgesehen. So können der Förderunterricht und die Beziehung zwischen den Schülerinnen und Schülern sowie zwischen Eltern und Lehrkräften nachhaltig gewährleistet werden und fruchten. Mit Hilfe von regelmässigen Anlässen (Mitgliederversammlungen, Herbstapéro, Berabier, Kinderbasteln) halten wir den Verein zusätzlich lebendig und die persönliche Beziehung wird gepflegt.

Weitere Infos

 

Projektteam

Melodie, Yelena, Derya